01. Dezember: Welt-Aids-Tag

Am 1. Dezember wird überall auf der Welt zur Solidarität gegenüber HIV-Infizierten aufgerufen, in Deutschland sind das 78.000. Die sehr junge Krankheit trat erstmals in den 1980’er Jahren auf, damals fielen vor allem Schwule dem Virus zum Opfer. Aus diesem Grund entwickelte sich in dieser Zeit eine Hass- und Ekelbewegung, die erst Ende der 80’er Jahre abbrach. Bis heute sind alleine in Deutschland über 30.000 Menschen an Aids gestorben, besonders gravierend ist die Lage allerdings in Afrika. Im Süden des Kontinents sind über 15 Prozent der Bevölkerung infiziert.
Die Krankheit ist nur über das Blut oder Geschlechtsverkehr übertragbar und wirkt sich in einer Schwächung des Immunsystems aus. Eine flächendeckende Heilung ist nach wie vor nicht möglich, allerdings erzielten Forscher jüngst Erfolge mit einer Gen-Therapie, die aber sehr aufwändig ist und noch nicht verbreitet angewendet werden kann. Bildquelle: Rainer Sturm  / pixelio.de