Schlimmster Amoklauf an US-Schule seit dem zweiten Weltkrieg

Ein dunkler Tag in der Geschichte des US-Staats Connecticut: Am frühen Abend deutscher Zeit tötet ein 24-Jähriger zuerst seinen Vater und stürmt dann eine Grundschule in der Stadt Newtown. Dort bringt er auch seine Mutter um, die an der Schule arbeitete. 27 Menschen sterben, darunter 20 Schulkinder und der Täter selber, er nahm sich nach seiner schrecklichen Tat das Leben.
Eine Frage, die noch nicht geklärt ist, ist die, ob es einen zweiten Schützen gab. Die Polizei nahm den jüngeren Bruder des Täters fest, ein offizielles Statement gab es aber noch nicht.
Augenzeugen berichten, dass der Täter maskiert war, eine schusssichere Weste trug und mit zwei Handfeuerwaffen ausgerüstet war, mit denen er über 100 Schüsse abgab. Am Abend wandte sich US-Präsident Obama an die Nation, vor allem an die Familien der Verstorbenen und die Verletzten.
Immer wieder kommt es in den USA zu Amokläufen, besonders an Schulen. Erst im Sommer kam es zu einem verheerenden Attentat bei einer Filmpremiere des Films „Batman“.

Christoph Hensen, Redaktionsleiter von Radio Hitwave:
„Wieder werden die US-Medien drängen, sich Gedanken zu machen und Lösungen zu finden, solche Taten in Zukunft zu vermeiden. Und selbst wenn die Politik sich damit beschäftigt: Erfolge waren in den letzten Jahren nicht zu spüren, immer wieder reißen Täter andere Menschen an Schulen, vor allem in den USA, mit in den Tod. Diese Entwicklung zu stoppen, ist eine wichtige Aufgabe für Politik und Gesellschaft, die viel Verantwortung voraussetzt.“