Bank über Tunnel ausgeraubt

Berliner Bankräuber haben sich einen separaten Stellplatz in einer Tiefgarage gemietet und von dort aus einen Tunnel in die in der Nähe liegende Volksbank geschaufelt. Der Tunnel hatte eine Länge von 45 Metern und endete im Schließfachraum der Bank – dort knackten die Täter am Montag vergangener Woche dann etwa 300 Fächer auf und legten anschließend ein Feuer, um mögliche Beweise zu zerstören. Polizeiermittlungen zufolge, hat einer der Täter selbst ein Schließfach und konnte so den Tresorraum im vorhinein auskundschaften. Die Sonderkommission „Tunnel“ nahm bis heute etwa 240 Hinweise aus der Bevölkerung entgegen. Bei den Ermittlungen ist den Ermittlern allerdings mit einem Fahndungsfoto ein Fehler unterlaufen. Das Foto zeigt einen von der Tat unbeteiligten Mann. Die Tiefgarage wurde mit einem gefälschten Ausweis gemietet, dessen Bild Ähnlichkeiten mit dem Mann aus Wuppertal aufweist. Noch skurriler: Das Bild soll aus einem sozialen Netzwerk stammen. Die Ermittlungen der Polizei dauern jetzt weiter an und der Tunnel soll zugeschüttet werden. Kunden der Bank sollen jetzt überprüfen, ob ihr Schließfach betroffen ist – wenn sie dieses nicht versichert haben, gibt es wohl auch kein Geld zurück.