Niedersachsen bleibt von Hochwasser verschont

Das Hochwasserproblem im Süden und Osten Deutschlands ist schon das zweite Mal in diesem Jahrhundert aufgetreten und sorgt wieder einmal für starke Verwüstung. Der Regen hat zwar heute aufgehört, das Wasser steigt aber immer weiter und ist eine Belastungsprobe für viele Dämme, die errichtet wurden, um Städte vor dem Wasser zu schützen. Heute um 17 Uhr ist in der Nähe von Jessen bei Wittenberg ein Damm gebrochen und das Wasser strömte auf den Ortsteil Klossa zu. Knapp sieben Kilometer weiter war erst gestern ein Deich gebrochen und hatte die dahinter liegenden Ortsteile überschwemmt. Das eigentliche Problem ist in vielen Teilen nicht das Wasser selbst, da dieses sich in den nächsten Wochen wieder verziehen wird. Das was dann bleibt ist aber Dreck und Schlamm und wenn dieser trocknet, ist die Konsistenz mit Beton vergleichbar. In Niedersachsen ist jetzt auch die Elbe gestiegen und die Angst vor einem Hochwasser war groß, die Prognosen werden allerdings stündlich korrigiert und man geht mittlerweile davon aus, dass das Wasser für Niedersachsen weniger bedrohlich ist, als man erwartet hatte. Bildquelle: Alexandra H.  / pixelio.de