Infektionsrisiko in Flutgebieten könnte steigen

In Deutschland ist immer noch Land unter und neben den logistischen und finanziellen Problemen, die auf die Bürger der Krisenregionen zukommen, gibt es auch ein hygienisches Problem. Das Wasser enthält nicht nur den Dreck der Straßen, sondern auch Gift oder den Inhalt mitgerissener Mülltonnen und Fäkalien aus Abflüssen. Um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten, sollten sie nur mit  Gummistiefeln das Wasser betreten werden und wasserdichte Kleidung und Handschuhe getragen werden. Außerdem sollten Impfungen gegen Hepatits A und Tetanus gemacht oder aufgefrischt werden. Die Gefahr sich zu infizieren ist besonders bei den Aufräumarbeiten am Ende der Flut groß, da die Verletzungsgefahr beim Weg räumen von Gerümpel größer wird. Wer einen Brunnen im Garten zur Trinkwasser Versorgung hat, sollte diesen nicht nutzen und Lebensmittel, die mit dem Flutwasser in Berührung gekommen sind nicht mehr verzehren. Bislang gibt es aber noch kein erhöhtes Infektionsaufkommen in den Hochwassergebieten.