Bundestagswahl 2013 – Ein Kommentar

Ein Kreuzchen hier, ein Kreuzchen dort.. und vielleicht eins hier! Die Bundestagswahl ähnelt ähnelt wohl für manche eher einem Irrgarten aus Kästchen, Namen und Parteien. Da sind dann neben CDU, SPD, FDP und Grünen auch noch Namen wie „freies Wählerbündnis zum Schutz der Grünflächen in Oer Erckenschwick“ dabei. Wer blickt da noch durch? Hilfe bieten Internetseiten. Dort kann man dann nach seinen Interessen eine Partei für sich finden. Wer viel Zeit mitbringt, kann auch die Wahlprogramme durchlesen – fast so wie ein Harry Potter Buch: nur ohne Spannung.
Wer geht überhaupt wählen? Unter 18-jährige werden generell von der Wahl ausgeschlossen, sodass bloß nicht der Gedanke entsteht, sich mit Politik zu beschäftigen. Über 18-jährige haben keine Lust sich mit dem Thema zu beschäftigen, oder haben ihren Glauben in die Politik verloren.
Ich glaube: Ignorieren bringt auch nichts. Wer sagt „Kann man nicht ändern“, sollte sich vielleicht wirklich mal einem Test widmen, oder sich in das Parteiprogramm einlesen. Dann kann man mehr erreichen, als zu sagen „Doofe Regierung, die vertreten nicht meine Interessen.“
Ein Kommentar von Simon Brinkmann – Radio Hitwave