Täglich versuchen tausende Flüchtlinge vor der Küste von Lampedusa den Überweg zwischen Afrika und Europa zu nutzen und erhoffen sich ein besseres Leben. Die Bedingungen unter denen sie kommen sind aber sehr schlecht und so kentern viele der Boote. Allein in den letzten Jahren sind über 25 Tausend Menschen gestorben. Einige Zeitungen schreiben sogar vom Friedhof Mittelmeer. Die EU will jetzt reagieren und das Einwandern einfacher machen. Den Anwohnern ist es nämlich verboten, Flüchtlingen aus dem Wasser zu helfen oder sie unterzubringen. Das wird dann als Hilfe zur illegalen Einwanderung gesehen und wird mit Gefängnis bestraft. Diese unmenschlichen Bedingungen werden schon lange kritisiert und das auch von der Kirche. Die berufen sich auf das Grundgesetz und die Bibel. Denn da ist jeder Mensch gleich und hat damit auch die gleichen Rechte. Aus Brüssel ruft es daher jetzt, man müsse handeln und nicht nur reden. Bildquelle: Sven Löffler / pixelio.de