Ihr kennt das: Passwörter sind eine Plage! Für das E-Mail-Konto, Facebook und Instragram brauchen wir ein anderes Passwort. Aber wer soll sich die alle merken? Immer öfter setzen sich deshalb biometrische Systeme durch, die den Anwender anhand einmaliger unverwechselbarer Eigenschaften identifizieren. Das ist zum Beispiel die Stimme oder ein Fingerabdruck.
Biometrie heißt das Zauberwort in der Sicherheitsbranche: Denn jeder Mensch hat ganz eigene, individuelle Merkmale. Die Augen beispielsweise oder der Fingerabdruck – die Muster dieser Körperteile sind einzigartig und somit bei jedem Menschen unterschiedlich. Auch die Stimme gehört zu diesen Merkmalen.
Die Ansätze sind unterschiedlich, die Ziele gleich: Eine Person muss beweisen, dass sie auch eben jene Person ist. So wird schon heute die Gesichtserkennung bei Handys als Authentifizierung genutzt, manche PC-Hersteller setzen auf den Fingerabdruck und wieder andere auf die Erkennung der Stimme. Zuletzt kam das iPhone 5S auf den Markt, welches den Nutzer per Fingerabdruck identifiziert.
Während die Methoden der Erkennung immer ausgefeilter und damit sicherer geworden sind – erst recht in Kombination mit unterschiedlichen Authentifizierungsmaßnahmen – ist deren Anwendung für den Kunden immer simpler geworden. Passwörter jedenfalls muss man sich dann nicht mehr merken. Und die Stimme hat man immer parat. Foto: Christopher Bauer // Radio Hitwave