3 Jahre Katastrophe von Fukushima

Am kommenden Dienstag ist die Nuklearkatastrophe in Fukushima drei Jahre her. Am 11. März 2011 zerstörte ein Tsunami vor der japanischen Küste 500 Kilometer Küste und tötete geschätzte 18.000 Menschen. Im Atomkraftwerk Fukushima kam es zum Stromausfall. In vier von sechs Reaktorblöcken gab es daraufhin starke Probleme. In Block 1 bis 3 kam es zu Kernschmelzen. Große Mengen an radioaktivem Material, etwas mehr als das Doppelte von Tschernobyl, wurden freigesetzt. Die ganze Umgebung rund um Fukushima wurden kontaminiert. Zwischen 100.000 und 150.000 Einwohner wurden evakuiert. Am 1. April werde die Sperrzone zu Teilen wieder freigegeben, teilte ein Sprecher der japanischer Regierung mit. Etwa 300 Menschen könnten somit in ihre Häuser in der Stadt Tamura, rund 20 Kilometer westlich des Atomkraftwerks, zurückkehren. In den nächsten zwei Jahren soll die Sperrzone weiter verkleinert werden und demnach könnten dann bis zu 30.000 Menschen in Ihre Häuser zurückkehren. Jedoch sehen die meisten früheren Bewohner die Rückkehr kritisch. Sie sorgen sich um eine Gefährdung ihrer Gesundheit durch die verbleibende Radioaktivität. Die Regierung kontrolliert weiterhin die Strahlenbelastung rum um Fukushima und möchte diese auf ein Millisievert pro Jahr reduzieren. Amtlichen japanischen Vorgaben zufolge gilt eine Region als bewohnbar, wenn die Strahlenbelastung dort bei maximal 20 Millisievert pro Jahr liegt. Foto: Manuel Lapuente // Radio Hitwave