Microsoft stellt Windows XP Support ein

Der Konzern Microsoft hatte bereits vor zwei Jahren angekündigt, den Support für sein Betriebssystem „Windows XP“ einzustellen. Ab heute wird es dann keine Sicherheitsupdates, Aktualisierungen oder technischen Support mehr dafür geben.
Anwender, die ab Morgen weiterhin Windows XP nutzen, müssen mit erhöhtem Risiko von Malware-Angriffen rechnen. Dem Unternehmen nach, ist Windows XP sechs Mal anfälliger auf Cyberangriffe, als ihr aktuelles Betriebssystem Windows 8.
Firmen, die auf das Betriebssystem setzen, müssen laut Microsoft auch mit höheren Ausgaben rechnen, da die IT-Abteilungen wegen vermehrten Malware-Angriffe und steigenden Support-Anfragen mehr Arbeitszeit darein stecken müssen.
Demnach muss ein Unternehmen jährlich rund 550 Euro mehr für die Wartung jedes Windows XP PCs zahlen, als gegenüber einem Windows 7 PC. Wer aber mit dem Internet nicht so viel zu tun hat und ein gutes Virenprogramm installiert, der kann getrost weiterhin Windows XP nutzen, sagen Experten.