Auf vielen Parkplatzschildern steht: Parkplatz stadtnah und verkehrsgünstig. Doch oft merkt man sehr schnell, das das nicht stimmen kann. Ohne eine Art Makler geht da gar nichts, doch der lässt sich das bisschen Arbeit für ein paar Quadratmeter gut bezahlen.

Eine total verrückte Idee:

Mit der neuen App „Money Parking“ kann beiden Seiten, sofern sie durch Rom oder San Francisco fahren, geholfen werden. Mit dieser App können Suchende für einen Parkplatz bieten, den ein Besitzer dann an den meistbietenden abtritt. Der gebotene Betrag ist aber nur für das freihalten und nicht für die Parkgebühren, die eventuell anfallen könnten.

Sind sich beide Seiten einig, so kann man den Anbieter bewerten, indem man ihm Bananen über die App schickt. Das ist die Währung.

Doch in San Francisco hat die App schon erste Kritiker. Es wird damit argumentiert, dass die App die Autofahrer dazu verleitet, das Handy während der Fahrt zu benutzen. Wer sein Handy dennoch benutzt, der wird mit 300 Dollar (220 Euro) und die Firma mit 2500 Dollar (1835 Euro), für jeden vermittelten Parkplatz bestraft.

Doch die Money Parker fühlen sich missverstanden, denn die Nutzer könnten ihr Geld wieder reinholen, indem sie ihren Parkplatz weitervermitteln. Bis zum 11.7 soll die Firma ihr Geschäft nun einstellen, da sie sonst mit einer Klage der Stadt zu rechnen hat. Foto: Yannick Rautenberg // Radio Hitwave