Fernbusfahrer oft überfordert

Einige von Euch haben es in den Ferien vielleicht schon mal ausprobiert, ganz neu ist das Angebot der Fernbusse zwar nicht, aber erst vor kurzem hat die Bundesregierung eine Unterstützung der Branche angekündigt. Caro, so ganz sauber läuft das in der Branche aber wohl nicht alles ab. Die Devise scheint da schnell und günstig, aber nicht sicher zu sein, wenn man einigen Busfahrern glaubt. Das melden jetzt zum mindest einige Medien wie der NDR. Die haben mit einem Fahrer gesprochen, der aufgrund von Übermüdung einen Beinahe-Unfall gebaut hat. Die Auftraggeber bieten zwar viele Fahrten an, es gibt aber nicht genügend Busfahrer, die das Angebot erfüllen können. Also müssen laut dem Medium Überstunden gemacht werden – und das ist ja eigentlich gar nicht erlaubt. Laut dem Gesetz muss jede Arbeitszeit auf dem Fahrtenschreiber festgehalten werden und da muss dann eben getrickst werden. Ziemlich gefährlich, denn so ein Unfall passiert schnell. Der Fahrtenschreiber gibt nur verlässliche Angaben, wenn er die gesamte Arbeitszeit eingesteckt ist. Bei vielen Unternehmen werden die allerdings rausgeholt, sobald der Bus steht. Wenn dann noch getankt und gereinigt wird, steht das gar nicht im System und es wird viel zu wenig kontrolliert. Fahrer können über Jahre die Zeiten nicht einhalten und wenn sie dann an einem Tag kontrolliert werden, müssen sie nur für den Verstoß zahlen. Foto: Yannick Rautenberg // Radio Hitwave