Anti-Nobelpreis verliehen

Forscher haben herausgefunden, dass sich Schinken in die Nase stopfen gegen Nasenbluten hilft. Eine von vielen verrückten Studien, mit denen man in seinem Leben immer wieder konfrontiert wird. Für solche Studien, die „erst zum Lachen und dann zum nachdenken anregen“ verleiht die US- Eliteuniversität Harvard jährlich den so genannten Ig-Nobelbreis- im Grunde den Anti-Nobelpreis.
In zehn Forschungsbereichen wie Physik, Psychologie oder Kunst wird ein Forschungsprojekt gekürt. So wurde im Bereich Psychologie zum Beispiel eine Studie über Frühaufsteher und Lang-Wachbleiber ausgezeichnet. Menschen, die bis spät in die Nacht wachbleiben sind im Durchschnitt selbstverliebter, manipulativer und psychopathischer als Frühaufsteher. In der Hirnforschung untersuchte man was in den Gehirnen von Menschen vorgeht, die glauben auf einer Scheibe Toast das Gesicht Jesus zu sehen
Zum 24. Mal wurden der Anti-Nobelpreis jetzt schon verliehen- in einer traditionell schrillen Gala mit über Tausend Zuschauern. Auch eine Deutsche bekam dieses Jahr einen Preis verliehen-im Bereich Biologie. Sabine Begall und ihr Team hatten herausgefunden, dass Hunde sich beim Geschäft verrichten am Magnetfeld der Erde orientieren.
Für ihre Forschungen erhalten die Forscher ein goldenes Mensatablett mit Plastikbesteck, eine Urkunde und 10 Billionen Simbabwische Dollar, was bei dem Wechselkurs praktisch nichts ist. Foto: Yannick Rautenberg // Radio Hitwave