Mc Donalds drückt sich vor Mindestlohn

„Geh in die Schule und lern‘, sonst landest du irgendwann noch bei Mc Donalds!“ – so oder so ähnlich hat man den Satz vielleicht schon einmal von Eltern gehört, wenn auch nicht wirklich ernst gemeint. Natürlich mit der Anspielung auf die nicht ganz so gute Bezahlung. Hoffnung sollte ja eigentlich der neue Mindestlohn von 8,50 Euro die Stunde bringen, aber jetzt scheinen die Fastfood-Ketten trotzdem den Lohn an anderer Stelle kürzen zu wollen. Betroffen sind mehr als 110.000 Mitarbeiter. Ihnen soll zwar der Mindestlohn gezahlt werden, aber dafür zum Beispiel das Weihnachtsgeld oder oder andere Zuschläge gestrichen werden. Also müssen die Mitarbeiter ihren Mindestlohn praktisch aus eigener Tasche bezahlen. Besonders Burger King macht da Probleme. Yi-Ko, der größte Franchisenehmer von Burger King, kündigte schon seinen Austritt aus dem Arbeitgeberverband an. Burger King reagierte aber und versprach, dass auch dort der Mindestlohn gezahlt werden wird. Den Mindestlohn soll ja ab dem 1.1.2015 jeder in Deutschland bekommen. Grundsätzlich geht man davon aus, dass mehrere Millionen Arbeitnehmer einen höheren Lohn bekommen werden. Da gibt es aber natürlich auch Ausnahmen, zum Beispiel betrifft dieses Gesetz nicht Jugendliche unter 18 Jahren, Azubis oder Praktikanten. Foto: Yannick Rautenberg // Radio Hitwave