Der Hitwave-AGB-Check

Bei vielen Programminstallationen wartet ein echter Roman an Nutzungsbedingungen auf die Nutzer. Gelesen werden die aber meistens nicht. Und das ist ein echtes Problem, denn viele wissen gar nicht, was genau sie bei der Nutzung eines Dienstes beachten müssen. Beispielsweise das Handyticket der Deutschen Bahn muss vor Fahrtantritt gebucht werden. Wer in einen Zug einsteigt und erst dann das Ticket löst, der fährt nicht nur Schwarz, sondern kann auch für den Service gesperrt werden. Oder Apple zum Beispiel verbietet die Nutzung des iTunes Stores außerhalb von Deutschland. Schon der Versuch, sich zu verbinden, ist eigentlich strafbar. Aber es sind nicht nur so krasse Sachen – es fängt oft schon beim Alter an. WhatsApp ist nämlich ab 16, Facebook ist ab 13 Jahren erlaubt. Anbieter wie WhatsApp schreiben ihre Texte auf Englisch. Ob das erlaubt ist, klärt aktuell ein Gericht. Kann aber tatsächlich sein, dass es dabei bleibt, denn WhatsApp kommt ja aus Amerika. Aber egal ob auf Englisch oder Deutsch – die meisten Firmen nutzen lange Nutzungsbedingungen, die noch dazu in bürokratischen Formulierungen geschrieben sind. Die beste Übersicht dabei bietet Facebook. Da ist alles auf Deutsch und in einfachen Sätzen erklärt. Die längsten und unverständlichsten Bedingungen hat Amazon. Wer keine Lust hat, sich alles durchzulesen, der sollte den Text wenigstens durchsuchen – nach Wörtern wie Euro, Widerruf, Rücktritt und solchen Wörtern.