Schweizer Währungsschock

Bereits am Donnerstag brach die Schweizer Währung zusammen, jetzt sieht man so langsam die Folgen. Die Verwüstung zeigt sich nicht nur in der Schweiz, sondern auch in den anderen Ländern. Denn auch der Euro fiel um 30%. Dadurch gingen viele Finanzhäuser pleite. Unterdessen erklärte der New Yorker Broker FXCM, der im letzten Quartal mit 1,4 Billionen Dollar abgeschlossen hat, dass der Verlust seiner Kunden ungefähr 225 Millionen Dollar beträgt. Die Aktien des Brokers stürzten um 88% in die Tiefe, sodass die Aktie vom Markt genommen wurde.

Das passierte, da die Banken ihr Minus aus eigenen Tasche füllen müssen. Normalerweise sichern sich Broker mit einem „Margin call“ ab. Dieser „call“ geht bei zu hohem Verlust an den Kunden, die dann Geld nachschießen müssen. Jedoch war der Absturz am Donnerstag so hoch, das dieser „Magic call“ nicht greifen konnte.