Foodwatch fordert Energy-Verkaufsstop

Viele von Euch kennen sie: Energy Drinks. Das Lieblingsgetränk wenn man mal länger wachbleiben will. Foodwatch fordert nun ein Verkaufsstopp von Red Bull & Co an Minderjährige. Als Grund werden gefährliche Nebenwirkungen genannt.
Eine aktuelle Studie der EFSA belegt, dass vor allem Jugendliche durch Energy Drinks gefährlich viel Koffein aufnehmen. Daher fordert die Verbraucherorganisation Foodwatch, den Verkauf der Wachmacher an Minderjährige zu verbieten. Die Studie zeigt, dass Erwachsene und Minderjährige eine Dosis von drei Milligramm Koffein pro Kilo Körpergewicht am Tag nicht überschreiten sollten – sonst drohen gefährliche Nebenwirkungen wie Herz-Rhythmus-Störungen, Krampfanfälle oder Nierenversagen.
Anders als bei anderen koffeinhaltigen Getränken wie Kaffee locken das süße Aroma und das „gezielte Marketing“ bei Energy Drinks gerade junge Konsumenten an, kritisierte die Verbraucherorganisation. Die jugendlichen Konsumenten sehen das hingegen anders:
Sie kritisieren das Verbot und nennen auch den Umgang mit Alkohol und das dieser auch durch Freunde besorgt werden kann. Am wichtigsten sei die Aufklärung über die Folgen in den Schulen und über die Eltern der Minderjährigen. Weiterhin nennen sie das Verbot ein lächerliche Aktion von Foodwatch, die nichts bringen wird.