Mehrere Millionen Titel hat der Streamingdienst Spotify im Angebot und das wird auch fleißig genutzt. Ob als kostenlose – werbefinanzierte – Version, oder als Premium Account. Im Optimalfall verdient Spotify 9 Euro im Monat an einem Abonnement. Bei den Künstlern selber kommt aber nur ein ganz ganz kleiner Teil davon an. Um herauszufinden, wie sich das Geld verteilt, hat die französische Musikindustrie das ganze mal untersuchen lassen. Das Ergebnis: 2,08 Euro gehen an Spotify. Richtig viel ist das also nicht. Alles andere könnte sich ja gerecht verteilen. Tut es aber natürlich nicht. Insgesamt 6,24 Euro gehen an die Plattenlabels. Damit verdienen sie den Großteil des Geldes. Nur 68 Cent gehen an die Interpreten. Die Labels rechtfertigen das damit, dass sie ja auch die größten Ausgaben haben. Studio, Produktion und Vertrieb müssten ja schließlich finanziert werden. Kritisiert wird das von Künstlern, denn die haben ja auch Instrumente und nur durch ihre Arbeit ist das Angebot überhaupt möglich. Erste Künstler wie Taylor Swift oder Herbert Grönemeyer haben deswegen jetzt schon eine Ansage gemacht – und ihre Titel von dem Portal gelöscht. Foto: Simon Brinkmann // Radio Hitwave