Flugzeugabsturz über Frankreich

Abstürzende Flugzeuge gibt es nur in anderen Ländern – so konnten sich viele Reisende in der Vergangenheit beruhigen. Heute schockierte dann der Absturz einer Germanwings-Maschine über den französischen Alpen die Medienwelt. Nach Presseinformationen ist das Flugzeug am Morgen in Barcelona gestartet, hat dann nach kurzer Zeit die Reiseflughöhe von etwa 11 Kilometern erreicht und fiel dann in einen starken Sinkflug. Eigentlich sollte die Maschine in Düsseldorf landen, doch auf einer Höhe von zwei Kilometern riss der Radar-Kontakt ab. Der Airbus prallte gegen einen Berg. Zuerst äußerte sich Frankreichs Präsident Hollande zu dem Unglück und versprach eine lückenlose Aufklärung. Im Laufe des Tages kamen dann immer weitere Informationen ans Licht. Die Maschine wurde demnach im Jahr 1990 ausgeliefert und gehört zu den älteren Maschinen der Lufthansa-Tochter. Am Montag durfte der Airbus A320 schon aufgrund eines technischen Fehlers nicht starten, heute ist er dann doch abgehoben. Auf den Absturz soll das aber keine Schlüsse zulassen. Wartungsarbeiten seien regelmäßig durchgeführt worden seien. An Bord der Maschine waren 142 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Unter den Passagieren waren auch 16 Schüler, die von einem Schüleraustausch zurück kamen. Vor Ort bot sich den Rettungskräften ein Bild des Schreckens – die Maschine ist in tausende Teile zersprungen und die Bergung wird sich auch deswegen auf mehrere Tage aufteilen, da der Absturzort mitten in den Alpen liegt und damit schwierig zu erreichen ist. Jetzt soll der Flugdatenschreiber ausgewertet werden. Wir berichten weiter. Foto: Yannick Rautenberg // Radio Hitwave