Über Ostereier und männliche Küken

Schoko-Ostereier liegen im Garten, Eier werden gefärbt und manche werden einfach nur ausgepustet. Zu Ostern steigt der Eierkonsum der Deutschen um ein vielfaches an. Dafür werden viele Hennen gebraucht. Die gibt es natürlich nicht auf natürlichem Weg in solchen Mengen, sondern sie werden in großen Anlagen gezüchtet. Dabei fragen sich die wenigsten, was eigentlich mit den männlichen Küken passiert. Denn diese können ja keine Eier legen. Deswegen werden sie einfach aussortiert und danach geschreddert. Laut der Tierschutzorganisation PETA, werden in einem Jahr rund 50 Millionen Kücken getötet. Das macht pro Tag rund 137.000 Küken. Obwohl das Tierschutzgesetz ganz klar regelt, „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schaden zufügen”. Trotzdem tötet die Industrie massenhaft männliche Krücken, weil sie keine Eier legen können und eine zu lange Wachstumszeit benötigen. Das alles könne vermieden werden, sagt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt von der CSU. Forscher der Uni Leipzig haben eine Methode entwickelt, um das Geschlecht der Tiere im Ei zu bestimmen. Christian Schmidt möchte dies bis zum Jahr 2017 erreichen.