Mülleimer über Crowdfunding finanziert

Männer lieben Technik und hassen es den Müll rauszubringen – soweit die Klischees. Um das eine erträglicher zu machen, dachten sich einige Erfinder wohl „technisieren wir doch einen Mülleimer“ und so war die Idee für den smarten Mülleimer Bruno geboren.

Über eine Crowdfunding-Aktion sammelten seine Entwickler Geld und schon damals sorgte der Mülleimer für aufsehen. Kamen doch 80 statt der benötigten 50 Tausend Euro zusammen. Für alle, die nicht wissen was Crowdfunding ist, dabei sammelt man im Internet Geld und die Spender bekommen je nach Betrag eine Gegenleistung. Ab Oktober soll der knapp hüfthohe, schlanke Mülleimer Namens Bruno dann auf den Markt kommen – für 139 Euro.

Und für alle, die sich Fragen, warum man so viel Geld für einen Mülleimer ausgeben sollte: Bruno ist ein smarter Mülleimer – das heißt unter anderem, dass sich der Deckel per Bewegungssensor öffnet. Aber das alleine rechtfertig natürlich nicht den Preis. Dafür hat Bruno WiFi und schnickt eine Nachricht aufs Smartphone, wenn der Eimer voll ist oder der Vorrat an Mülltüten zur Neige geht. Und Staubsaugen kann er auch noch. Zwar nicht wie ein echter Saugroboter, aber kleine Krümmel kriegt er hin.

Smartphones kennt inzwischen jeder, vielleicht sind smarte Mülleimer aber jetzt die Zukunft.
Foto: Radio Hitwave