Mehr Frauen bei der Bundeswehr

Das Wort Militär verknüpfen die meisten wohl mit Krieg, Waffen und starken Soldaten.
Bei der Bundeswehr drehen sich seit Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) alle Entscheidungen aber viel mehr um die bessere Vereinbarkeit von Familie und den Einsatz von Frauen.
Seit Ex-Minister zu Guttenberg die Wehrpflicht abgeschafft hat, ist es sowieso kaum möglich noch genügend geeignete Bewerber zu finden, so die Bundeswehr.
In der Situation versucht Verteidigungsministerin von der Leyen jetzt mit allen Mitteln, die Bundeswehr für beide Geschlechter attraktiv zu machen.
Ihrem Willen nach soll der Frauenanteil schon bald auf 20 Prozent klettern und sich nahezu verdoppeln.
„Die Franzosen haben schon 20 Prozent, wir können das auch schaffen“ – so die Ministerin.
Zur Zeit machen Frauen elf Prozent der Truppe aus, das sind knapp 19.000 Soldatinnen.
Der Erfolg bleibt aber nicht aus, sondern ist schon da:
Seit der freiwillige Wehrdienst 2013 angeschafft wurde, hat sich die Zahl der Frauen nahezu verdoppelt.
Bei den Offizieren ist der Anteil sogar auf 23 Prozent gestiegen.
Bisher war das Ziel 15 Prozent, jetzt sollen es also wie in Frankreich 20 werden. Foto: Madeleine Luhmann // Radio Hitwave