Künstler gegen Streamingdienste

Musik-Streaming-Dienste werden immer beliebter und dementsprechend wird auch das Angebot immer größer. Vor Kurzen wurde bekannt, dass Apple nun auch seinen eigenen Musik Dienst „Apple Music“ auf den Markt bringen möchte. Doch die Künstler sind davon wenig begeistert, denn sie verdienen an den Angeboten kaum etwas. Nutzen die User den Dienst in der freien Version, aber dafür mit Werbung, erhalten die Künstler gerade mal 0,2 Cent pro gehörten Song und das auch erst, seit Sängerin Taylor Swift dagegen gerichtlich vorging. Rechnet man das hoch, würde ein Künstler beim eine millionsten mal hören des Titels gerade mal 2.000€ damit verdienen, damit sind die Produktionskosten des Songs aber bei weitem nicht abgedeckt. Dabei liegt im Streaming von Musik die Zukunft, sagen Experten. CDs werden immer weiter in den Hintergrund gedrängt. Also wird es wohl nicht der letzte Streit zwischen den Diensten und den Künstlern bleiben. Foto: Christopher Bauer // Radio Hitwave