Zalando trickst mit Lagerständen

Das Online-Versandhaus Zalando hat eine Abmahnung kassiert weil er seine Kunden mit falschen Stückzahlen in die Irre geführt hat. Seit seiner Gründung im Jahr 2008 hat das Online Versandhaus Zalando seine Kunden mit falschen Stückzahlen betrogen und zum schnelleren Kauf gedrängt. Nun haben sie dafür eine Strafe kassiert. Durch die falschen Stückzahlen bekommt der Verbraucher den Eindruck, dass der Artikel bald weg sein könnte, wenn er zu lange wartet.  Die Praktiken sind bei Recherchen von NDR entdeckt worden. Das NDR Team prüfte ob die Angaben über die Anzahl der verfügbaren Artikel richtig waren und konnte bei Artikeln, wo der Hinweis „3 Artikel Verfügbar“ ausgewiesen war, fünf oder sogar zehn Stück bestellen. Bei diesen falschen Angaben handelt sich aber nicht um einen Systemfehler, sondern um eine Masche. Die Wettbewerbszentrale sieht darin eine klare Irreführung des Verbrauchers und hat Zalando deshalb zu einer Strafe von 240 Euro abgemahnt und zur Abgabe einer Unterlassungserklärung aufgefordert. Aber nicht nur für Zalando hat das Folgen, auch für andere Portale, die mit den selben Tricks arbeiten. Das Portal Booking.com weist deshalb explizit darauf hin, dass sich die Zahlen über noch verfügbare Zimmer, „auf unsere Seite beziehen“.