Flugzeug über Ägypten abgestürzt

MH17, 4U9525 und jetzt auch noch 7K9268. Alles sind Flugnummern von Flugzeugen, die in letzter Zeit abgestürzt sind. Letzteres vor einigen Tagen über der ägyptischen Halbinsel Sinai. Jetzt ist es so: Beim ersten Fall wird noch nach einer Ursache gesucht. Beim Germanwings Absturz sind wir uns sehr sicher, was passiert ist: Der Co-Pilot soll die Maschine wissentlich zum Sinken gebracht haben. Völlig neue Rätsel wirft jetzt aber der A321 der russischen Fluggesellschaft Kolavia auf. Das Flugzeug sei ganz normal gestartet, bis plötzlich über Funk ein Notruf ausgelöst wurde. Der Pilot spricht von technischen Probleme und einer Notlandung auf der Insel Sinai. Das berichten alle Medien übereinstimmend. Dann soll das Flugzeug stark gesunken sein: zuletzt bis zu 30 Meter pro Sekunde, sagt das Analysenportal flightradar24.de und jetzt wird darüber gestritten, was passiert ist. Denn eine erste Analyse spricht davon, dass das Flugzeug bereits in der Luft auseinander gebrochen ist. Die Terrormiliz Al-Shabaab soll im Netz geschrieben haben, dass sie die Maschine abgeschossen haben. Dazu gibt es aber bis jetzt keine Anzeichen. Das Problem ist aktuell, dass sich die Stücke auf 20 Quadratkilometer verteilen. Man hat also ein extrem großes Suchgebiet. Gesucht wird alles, was zur Aufklärung hilft – am wichtigsten ist der Flugdatenschreiber. Wenn der gefunden ist, soll es weitere Informationen geben. Foto: Manuel Lapuente // Radio Hitwave