VW Skandal weitet sich aus

Langsam aber sicher geht es richtig rund in Sachen VW-Skandal, man könnte sogar sagen, die Lage eskaliert.

Mittlerweile sorgt die Sache um Deutschlands größten Autobauer nämlich auch in Berlin für ordentlich Unruhe. Denn genau da stellen sich die Minister auf verschiedene Seiten. So stellt sich der Wirtschaftsminister hinter das Management, der Regierungssprecher verlangt endlich Klartext und unser Verkehrsminister hat einfach nur Angst, dass die VW-Kunden alles bezahlen müssen.

Laut Alexander Dobrindt sind es nämlich mittlerweile 98.000 Autos alleine in Deutschland, die von der Manipulation betroffen sein sollen. Laut ihm sei VW besonders jetzt in der Pflicht, damit keine Mehrkosten auf die betroffenen Fahrer zukommen.Regierungssprecher Steffen Seibert straft die Unregelmäßigkeiten des Konzern und fordert endlich Transparenz in der ganzen Angelegenheit.

Ganz anders ist anscheinend Sigmar Gabriel gepolt. Der nämlich stärkt VW den Rücken und verweist darauf, dass alles was bislang aufgedeckt worden sei, von VW selber ausginge.

Ihr merkt also, auch Berlin ist sich in Sachen VW nicht mehr einig. Die einen wollen das, die anderen dies. Fest steht, dass alle Politiker fordern, die Kosten der Umrüstung nicht auf die Kunden zu verschieben. Foto: Gökmen Egritepe // Radio Hitwave