Tipps zum Online-Einkauf

In gut sechs Wochen ist schon wieder Weihnachten. Damit hat für Händler die umsatzstärkste Zeit des Jahres angefangen. Rund 285 Euro gibt der Deutsche für Geschenke aus und das zunehmend im Netz. Viele wissen aber gar nicht, welche Rechte sie bei Online-Käufen überhaupt haben. Ein Widerrufsrecht hat der Kunde in jedem Fall: 14 Tage sind gesetzlich vorgeschrieben. Dabei müssen keine Gründe angegeben werden, das gilt für fast alle Artikel die online eingekauft werden. Die Ausnahme bilden da nur ausgepackte CDs, DVDs, Konzert- und Theaterkarten. Auch individualisierte Waren wie ein maßgeschneiderter Anzug sind vom Umtausch ausgeschlossen. Wer im Internet kauft, darf laut Bundesgerichtshof genauso ausprobieren, wie der Kunde im Laden. Und da ist es übrigens egal, ob es die neue Jeans oder doch eher ein sperriges Wasserbett ist. Rücksendungen sind nur bei großen Shops wie Zalando oder Amazon kostenlos, bei anderen Shops kann es je nach Größe des Pakets schon mal einiges kosten. Aber Achtung: Shops wie Abercrombie & Fitch oder Amazon liefern oftmals in Plastiktüten. In denen sollte niemals zurückgesendet werden! Plastiktüten von Privatpersonen gelten als Sperrgut und das kostet dann schnell mal 20 Euro, auch wenn es nur ein Shirt ist. Geht die Ware auf dem Transportweg verloren oder wird beschädigt, so muss auch in dem Fall der Verkäufer dafür zahlen. Ein Blick in die AGBs der Shops lohnt also allemal, oft bieten andere Shops das gleiche Produkt an und haben dabei viel kundenfreundlichere AGBs.