Wort des Jahres ist „Flüchtlinge“

Flüchtlinge – ein Thema, das es auf jeden Fall in den Jahresrückblick schaffen wird. Kaum ein Thema hat die Deutschen so stark beschäftigt in diesem Jahr.

Denn das Wort bringt sowohl Verbindungen mit den Asylanten, als auch brennenden Flüchtlingsheime und rechte Demonstrationen wie PEGIDA.

Das sagt eine Jury des Preises „Wort des Jahres“. Die suchen sich jedes Jahr ein Wort aus, das stellvertretend für das Jahr ist.

Und wenn man die Worte hört, dann werden echte Erinnerungen aufgerufen.

1986 – Tschernobyl. Die Kernschmelze in dem Kraftwerk in der Ukraine.

1990 – nach der Wende der Ausdruck „Neue Bundesländer

1999 passender Weise das Wort „Millenium“ – also die Jahrtausendwende.

2001 war der Ausdruck: 11. September. Der Tag der Terrorangriffe von New York.

2006 war das Wort dann Fanmeile wegen der WM und

2008 haben wir besonders viel über die Finanzkrise gesprochen.