2,1 Milliarden Euro für Sturmschäden

Eingestürzte Häuser, umgekippte Bäume und überschwemmte Gegenden – immer wieder kommt es in Deutschland zu starken Unwettern. Dafür aufkommen müssen die Versicherungen. Vor einigen Tagen traten in Nordengland die Flüsse über die Ufer und große Teile der Landschaft wurden überfluten. Resultat: Sachschäden im Milliardenbereich. Allein für Deutschland rechnen die Versicherungen mit Ausgaben für Stürme im Bereich von 2,1 Milliarden Euro. Das liegt besonders an Sturm „Niklas“, der im März große Schäden anrichtete. Damit ist das Jahr 2015 allerdings immer noch vergleichsweise günstig. 2013 waren die starken Überschwemmungen in Bayern und Sachsen. Dabei lagen die Schäden des gesamten Jahres im Bereich von 5,9 Milliarden Euro. Große Hoffnungen legen die Versicherungen laut ARD in das Klimaschutzabkommen von Paris. Das soll die Erderwärmung stoppen und dafür haben erstmals alle Staaten unterschrieben. Ob es wirklich dazu kommt, bleibt fraglich. Denn echte Sanktionen gibt es nicht, wenn sich ein Mitgliedsland nicht an den Vertrag hält. Bis 2100 rechnen die Versicherer allerdings mit 50% mehr Stürmen, als es jetzt der Fall ist.