Update: Die Übergriffe auf Frauen in Köln

Die Vorfälle von der Silvesternacht in Köln haben eine neue Dimension der Gewalt gegen Frauen in Deutschland gezeigt. Bislang sind knapp 700 Anzeigen bei der Polizei über diese Vorfälle eingegangen, die ja auch nicht ganz geschickt mit der Situation umging. Am Kölner Hauptbahnhof hat sich in der Silvesternacht eine Gruppe von etwa 500 Männern getroffen, die laut Informationen der Polizei binnen zwei Stunden auf gut die doppelte Anzahl stieg. Aus der Gruppe sollen sich Gewalttäter und Räuber gelöst haben, die vor allem Frauen angegriffen haben.
Durch die vielen Kleingruppen, die sich gebildet haben, war es anfangs schwierig für die Polizei, die Situation richtig einzuschätzen und die Lage danach noch in den Griff zu bekommen.
Jedoch sei es auch die Schuld der Kölner Polizei, dass die Öffentlichkeit erst so spät von diesen Ereignissen erfahren habe, so NRW-Innenminister Jäger. Denn in der Nacht sprach man noch von einer entspannten Lage.
Die Polizei und die Stadt Köln versichern nun, dass man konkrete Maßnahmen verabrede und verstärkt auch jetzt in Blickrichtung Karneval weitere Sicherheitskonzepte erarbeite.

Zu der Frage woher die mutmaßlichen Täter stammen, sagte Jäger, dass dies vor allem Menschen mit Migrationshintergrund seien. Daher die Diskussion, was man mit den Menschen machen soll, die sich in Deutschland nicht an Gesetze halten. Die Regierung rund um Angela Merkel findet, dass man die Menschen ohne deutschen Pass bei solchen Straftaten ausweisen muss, da man solch ein Verhalten in Deutschland nicht dulden dürfe.
Die Linke sagt, dass man dieses eine Ereignis nicht dazu nutzen sollte, nach einer schnellmöglichen Lösung zu suchen, die Abschiebung als Sonderstrafrecht für Menschen ohne deutschen Pass zu missbrauchen. Foto: Yannick Rautenberg // Radio Hitwave