Zweimal im Jahr muss die Uhr verstellt werden – das hat jeder im Hinterkopf. Wann aber wird die Uhr vor- und wann zurück gedreht?

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird die Uhr eine Stunde vorgestellt, sodass uns eine Stunde des Schlafes geraubt wird, wir aber im Gegenzug eine Stunde länger das Tageslicht am Abend genießen können.

1980 wurde zum ersten Mal in Deutschland an der Uhr gedreht. Das wurde damals damit begründet, dass man so Strom sparen kann, denn dann wäre es abends eine Stunde länger hell und man braucht die Lichter im Haus erst später. Auch nach 36 Jahren gibt es aber keine Statistik, die zeigt, dass man durch die Zeitumstellung Energie gespart hätte.

Doch nicht nur in Deutschland drehen sich die Uhren zwei Mal im Jahr. In jedem Land Europas, außer Island, gibt es die Zeitumstellung. Russland hat vor fünf Jahren zum letzten mal an der Uhr gedreht.

Wirklich überzeugt sind die Deutschen von der Sommerzeit aber nicht. So schrieb eine Teilnehmerin bei einer Befragung zur Sommerzeit auf rp-online.de, dass sie diese Zeitumstellung „rasend macht“ und sie niemanden kenne, der die Umstellung befürworten würde. Auch bei anderen Usern sieht die Meinung ähnlich aus. Eine Wende ist aktuell allerdings noch nicht in Sicht, da viele Politiker an der Umstellung festhalten.