Fernseher, Kühlschrank, Waschmaschine und das Handy sind alles Geräte, die in fast jedem Haushalt zu finden sind. Alle Geräte bietet auch der südkoreanischen Konzern Samsung an. Der hat aber seit einiger Zeit mit Absatzproblemen zu kämpfen – und die will er durch mehr Freiheiten für seine Mitarbeiter beseitigen.

Das bedeutet für Mitarbeiter, dass sie so beispielsweise verstärkt ihre eigenen Ideen einbringen können, anstatt wie vorher, fast ausschließlich Befehlen zu gehorchen. Außerdem soll es Möglichkeiten geben, dem Chef seine persönliche Meinung zu sagen. Das ist eine Besonderheit, denn die Unternehmenskultur in Südkorea ist sehr traditionell und gibt den Mitarbeitern wenig Möglichkeiten, kreativ zu werden.

Samsung will außerdem die Bekleidungsvorschriften lockern und seinen Mitarbeitern mehr Zeit mit der Familie ermöglichen, indem Überstunden reduziert werden.

Für seine guten Arbeitsbedingungen ist besonders Google bekannt. Auf dem Firmengelände soll es Sport- und Freizeitmöglichkeiten geben und die Arbeitszeit sei auf Projekte angepasst. So können Mitarbeiter ihre Pausen selbst setzen und seien produktiver, so der Konzern.

Immer mehr Branchen versuchen nach diesem Prinzip zu handeln, auch wenn vor allem die produzierenden Unternehmen wenig Möglichkeiten haben, ihren Mitarbeitern mehr Freiraum zu gewähren. Foto: Gökmen Egritepe // Radio Hitwave