Knappe Wahl in Österreich: Van der Bellen gewinnt!

Eine knappe Wahl! In Österreich ist der unabhängige Kandidat Alexander van der Bellen mit 50,3 Prozent zum Bundespräsidenten gewählt worden. Die Wahl wurde vor allem deswegen auch international so stark verfolgt, weil auf Platz zwei ein Vertreter der rechtspopulisitschen FPÖ stand, der mit 49,7 Prozent verloren hat.
 
Alexander van den Bellen, ist Wiener und kandidierte als unabhängiger Kandidat. Aufgrund seiner Ziele wird er aber stark von den Grünen unterstützt und deswegen als Kandidat dieser Partei gesehen. Van den Bellen ist 72 Jahre alt und war lang bei den Grünen als Sprecher aktiv. Außerdem saß er in vielen Landtagen. Hat also einiges an Erfahrung, was das Land angeht.
 
Auf der anderen Seite stand Norbert Hofer von der FPÖ. Die Freiheitliche Partei Österreichs, die ist ungefähr vergleichbar mit der AfD in Deutschland. Er kommt aus dem österreichischen Burgenland und ist in zweiter Ehe, hat insgesamt vier Kinder. Seit 2006 ist er Mitglied im Nationalrat Österreichs, der Trend, rechte Parteien zu wählen, ist also gar nicht so neu.
 
Sonntag wurde dann zum zweiten Mal gewählt und wie stark die Frage nach dem schlimmeren Übel ist, zeigt sich genau hier, sagen viele in den Sozialen Netzwerken. Denn schon wieder lagen beide bis zur letzten Auszählung gleich auf. Die letzte Hochrechung zeigt: Hofer und Van der Bellen lagen jeweils bei 50 Prozent. Die FPÖ plant jetzt gegen das Ergebnis vorzugehen und nach Manipulationen prüfen zu lassen. Foto: stux // pixabay.com