Milchgipfel verspricht Hilfen für Bauern

Der aktuelle Milchpreis sorgt dafür, dass es sich für die Bauern gar nicht mehr lohnt, ihre Kühe zu halten. Landwirtschaftsminister Schmidt hat deswegen jetzt zum Milchgipfel geladen – und dazu kamen Landwirte und Handel. Zuletzt hatten ALDI und seine Konkurrenten den Preis von 59 Cent auf 40 Cent gesenkt. Davon kommt nur ein ganz kleiner Teil bei den Bauern an, seit der letzten Senkung nur noch 20 Cent pro Liter. Damit es sich überhaupt lohnt, bräuchten die Produzenten aber 40 Cent pro Liter, so der Verband. Wenn das so weiter geht, dann werden in den nächsten Jahren etwa die Hälfte der 70.000 Betriebe verschwunden sein – schreibt der Spiegel.
Schmidt fordert jetzt für die Milchbauern zum einen steuerliche Erleichterungen, bessere Kreditzinsen und vor allem auf der anderen Seite: höhere Milchpreise im Regal. Ergebnis der Gipfels: Unsere Bauern sollen insgesamt mindestens 100 Millionen Euro Soforthilfe bekommen, damit die Landwirte finanzielle Engpässe überbrücken können. Das kündigte Bundesagrarminister Christian Schmidt von der CSU an. Zeitgleich zu dem Treffen demonstrierten viele Bauern am Brandenburger Tor. Grund für den sinkenden Preis ist vor allem die Konkurrenz aus dem Ausland, die durch günstigere Methoden dafür sorgen, dass der Preis purzelt. Foto: Myriams-Fotos // Pixabay.com