Box-Legende mit 74 Jahren verstorben

Boxen ist für die einen ein „auf die Glocke hauen“ und für die anderen ein spannender Sport.
Am letzten Freitag ist der frühere Schwergewichtsweltmeister Muhammad Ali an einer Blutvergiftung aufgrund seiner schweren Krankheit in Arizona (USA) gestorben.

Der 74-Jährige wurde am Donnerstag wegen Atemproblemen in eine Klinik nach Arizona gebracht, wo sich sein Zustand immer mehr verschlechterte und er am Ende dort starb, wie sein Sprecher Bob Gunnell bestätigte.

Seit 1984 war Ali an Parkinson erkrankt, im Jahr 1981 beendete er seine sehr erfolgreiche Karriere.
Muhammad Ali war im Boxsport sehr erfolgreich und beliebt, so trägt er zum Beispiel drei Mal den Titel „undisputed champion“, BBC Weltsportler des Jahrhunderts und er war einmal Olympiasieger im Halbschwergewicht 1960.

Einer seiner berühmtesten Kämpfe war im „Rumble in the Jungle“ am 30. Oktober 1974 in Kinshasa, wo er vom Favoriten Foreman rundenlang schwer getroffen wurde und Ali ihn nach 40 Fights K.O. geboxt hat.

Für viele Menschen war der 1999 vom Internationalem Olympischen Komitee (IOC) ausgewählte „Sportler des Jahres“ ein großes Vorbild, weil er durch seinen religiösen Glauben und seinen politischen Vorstellungen viele Widerstände, vor allem für die Afroamerikaner, durchbrochen hatte.

Viele Stars, darunter Madonna, Mike Tyson, Kate Hudson, Boxstar Klitschko und Bill Clinton, machen ihre Trauer im Netz öffentlich und posten auf Instagram, Facebook und Twitter Abschiedsworte.
So sagen Sie zum Beispiel: 

„Gott hat sich seinen Champion geholt“
– Mike Tyson

 

„Für mich hat er das Boxen salonfähig gemacht. Durch seine politischen Statements ist einem überhaupt erst die Lage in Vietnam klar geworden. Er war sowohl im Ring als auch außerhalb des Sports ein ganz Großer.“
– Boxtrainer Otto Ramin

 

„Große Klappe, wacher Verstand, gibt nicht auf, kämpft für seine Rechte – ich hätte Muhammed Ali gerne als Nachbarn gehabt…“
– Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP

 

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