Apple stellt Neuheiten in San Francisco vor

Apple hat auf der so genannten „Worldwide Developers Conference“ (WWDC) in San Francisco am Montag neue Veröffentlichungen präsentiert. Rund 6000 Besucher, darunter Entwickler, Journalisten und ausgewählte Gäste, waren dabei, als Apple-Chef Tim Cook das Event eröffnete. Dabei machte er gleich zu Beginn klar: Neue Software – ja. Aber keine Hardware-Innovationen. Die wesentlichste Neuerung war die Integration der Assistenzfunktion „Siri“ in das Mac-Betriebssystem. Das werde künftig nicht mehr „OS X“, sondern „macOS Sierra“ heißen. Auch die „iCloud“ wurde weiter in Fokus gerückt. Jetzt könnten Apple-Nutzer über die Cloud Daten von ihrer Festplatte darin automatisch speichern, um Platz zu schaffen. Eine universelle Zwischenablage soll es außerdem möglich machen Fotos oder andere Dateien zwischen iPad und Mac hin und her zu kopieren, ohne die beiden Geräte dafür verbinden zu müssen. Für die Streaming-Box „Apple TV“ könne das „iPhone“ ab sofort mithilfe einer kostenlosen App als Fernbedienung dienen.

Mit einer Menge Details für die Apple-Betriebssysteme kann sich die Fangemeinde auf viele neue Features freuen – das von Tim Cook versprochene „größte Update aller Zeiten“ bleibt aber aus. Foto: Gökmen Egritepe // Radio Hitwave