Interview: Sind Medienberufe die Berufe von morgen?

Ob ein Ausbildungsplatz, neuer Job oder auch nur ein Praktikum – wenn es um die zukünftige Berufswahl geht, ist es schon längst nicht mehr außergewöhnlich, einen Job mit „Internet und Computer“ zu bekommen.

Blogger, Onlineredakteure, Social Media Assistent – die Liste ist lang und wird noch länger. Der Traumberuf vieler junger Menschen ist nicht mehr Doktor, Pilot, Polizist oder Büroangestellter. Immer mehr Jugendliche sagen „ich möchte etwas mit Medien machen.“.
Irgendwas mit Medien – die älteren Generationen kratzen sich am Kopf und der Satz „Mensch, lerne etwas Anständiges“, folgt zu gleich. Doch das Internet macht es uns möglich, die großen Bände der Medienwelt auszukosten, uns zu versuchen und dann doch noch genau den Traumberuf zu finden, von dem alle jungen Menschen träumen.

Doch was genau machen diese Medienmenschen, die mit Kamera, Laptop und so viel Inspiration, durch die Städte der Welt ziehen, was sind deren Aufgaben und bieten die Medien uns eine gute Existenz?
Die Stuttgarterin Michaela Korte betreibt die Werbeagentur „INNERVIEW“ in Stuttgart. Sie erklärt uns im Gespräch mit Hitwave Reporterin Antonia Kunze:

> INNERVIEW bedeutet mehr INNER, mehr VIEW – fehlt das so vielen Menschen heutzutage? Eben nur dieses oberflächige und nicht mehr den Menschen von „innen“ kennenlernen? <

> Die meisten von uns werden den ganzen Tag Reizüberflutet. Soziale Netzwerke und die Freizügigkeit Mancher damit umzugehen, geben uns das Gefühl, uns alle besser zu kennen. Bis zu einem gewissen Grad ist da sicher auch was dran. Trotz Filter und Weichzeichner. Auch die Aufmerksamkeit wird ein wenig verteilt. Wer nicht auf Facebook ist, verpasst heutzutage sogar Geburtstagseinladungen. Wenn Du früher mit deinen Freunden Grillen warst, dann musstest du davon erzählen und Bilder mitbringen, wenn du es zeigen wolltest. Heut grillt man auf Snapchat. Oder vielleicht sogar dafür. Der Informationsfluss ist Immens und er ist einfach. Viele Fragen scheinen beantwortet, ohne überhaupt gestellt worden zu sein. <

Das ausführliche Interview folgt in der kommenden Woche. 

Bild: geralt / pixabay.com