Southside-Festival wegen starken Unwettern abgebrochen

Update: 30. Juni 2016:

"Rock am Ring"-Besucher bekommen aufgrund des Ausfalles des Rock-Festivals fast die Hälfte des Eintrittes zurück. Wie der Konzertveranstalter heute mitteilte, wolle er die Besucher nach dem Abbruch finanziell entgegenkommen und erstattet den Besuchern bis zu 40% des Tickets. So habe man eine faire Lösung gefunden, so Veranstalter Marek Liebenberg.

Original-Artikel vom 28. Juni 2016:

Es sollte eine friedliche Open-Air-Rock-Festival werden, doch das Wetter machte dem Ganzen wieder einmal einen Strich durch die Rechnung.

Zehntausende Besucher wollten am vergangenen Wochenende Acts wie z.B. K.I.Z., Deichkind, Annenmaykantereit und Joris feiern, doch schon am Freitagabend mussten die Zelte wegen Gewitter und Starkregen abgebaut werden.

Zuerst wurde das Konzert nur unterbrochen, da die Veranstalter gehofft haben, dass das Wetter wieder besser wird. Als es aber um 3 Uhr nachts immer noch geblitzt und gedonnert hat, wurden die Besucher des Southside-Festivals zur Sicherheit nach Hause geschickt.

Und doch wurden 25 Personen bei dem diesjährigen Rock-Festival in Baden-Württemberg verletzt, fünf von ihnen mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Welche Verletzungen sie erlitten haben, konnte noch niemand sagen. Jedoch wurde dann das Festival abgebrochen, man könne die Sicherheit der Besucher nicht gewähren, hieß es vom Veranstalter. 

Neben dem Southside-Festival fand wie in jedem Jahr auch das Hurricane-Festival in Niedersachen statt.

Das „Southside Festival“ findet traditionell gleichzeitig mit dem „Hurricane Festival“ in Niedersachsen statt. Dieses musste ebenfalls wegen Gewittern und Starkregen zwischenzeitlich unterbrochen werden. Allerdings wurde dieses Festival nicht komplett abgesagt, weil zwischendurch wieder die Sonne schien.

Es ist in diesem Jahr nicht das erste Mal, dass Großveranstaltungen wie diese wegen schlechtem Wetter abgesagt werden mussten. Anfang Juni fiel Rock am Ring ins Wasser. 71 Menschen wurden dort verletzt.

Foto: Madeleine Luhmann / Radio Hitwave (Symbolbild)