Jeder vierte Hartz-IV Empfänger hat Migrationshintergrund

Im letzten Jahr kamen viele Flüchtlinge zu uns. Das hat jetzt auch Auswirkungen auf die Zahl der Hartz-IV-Empfänger. Durch starke Zuwanderung in den letzten Monaten ist in Deutschland jetzt jeder vierte, der Hartz IV bekommt, Ausländer. In Zahlen sind das 26 Prozent beziehungsweise 1,5 Millionen Menschen. Die Zahl der Deutschen Hartz IV-Empfänger ging übrigens um knapp fünf Prozent runter. Ein Großteil der ausländischen Arbeitslosen kommt aus der Türkei, Syrien und Polen.
Am stärksten gestiegen gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Hartz IV-Empfänger aus Eritrea und Syrien, also aus Ländern, aus denen in den letzten Monaten viele Menschen zu uns kamen.
 
Im Schnitt sind übrigens 7,7 Prozent der Deutschen auf das Arbeitslosengeld angewiesen, bei Ausländern sogar 18 Prozent.
In Hamburg, Baden-Württemberg und Hessen hat jeder zweite Arbeitslose einen Migrationshintergrund.
Zu Ausländern zählen aber nicht nur Flüchtlinge, sondern alle die nach dem zweiten Weltkrieg zu uns kamen. Grund dafür sind keine Berufsabschlüsse oder eben Abschlüsse, die bei uns nicht anerkannt werden. Foto: Yannick Rautenberg // Radio Hitwave