Bevölkerung soll Notfall-Haushalt aufbauen

Wenn bei uns etwas schlimmes passiert – ob eine Naturkatastrophe oder ein Unfall im Kraftwerk – dann ist die Bevölkerung nicht ausreichend darauf vorbereitet. Das hat die Bundesregierung herausgefunden und will deswegen jetzt einen neuen Notfallplan beschließen.
Der sieht so aus, dass die Bürger sich einen Vorrat an Lebensmitteln und anderen Dingen zur Selbstversorgung anlegen sollen. Bis zu 10 Tage lang soll der reichen, damit der Staat genügend Zeit hat, selbst solche Unterstützung in die Wege zu leiten.
69 Seiten lang ist das Dokument, das die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung gelesen hat und darin heißt es, dass das alles nur eine Vorsichtsmaßnahme sei. Es besteht keine Gefahr, aber man soll sich „auf eine solche, für die Zukunft nicht grundsätzlich auszuschließende existenzbedrohende Entwicklung angemessen vorzubereiten“ – heißt es in dem Dokument.
Außerdem sollen die staatlichen Einrichtungen gesichert werden, da gibt es scheinbar noch Bedarf. Denn in einem Katastrophenfall gibt es noch keine ausreichenden Pläne, wie damit umgegangen werden sollte.
Seit 1989 gibt es einen Plan – damals ging der Kalte Krieg zuende. Der neue Plan soll dann am Mittwoch beschlossen werden. Foto: Alexas_Fotos // pixabay.com
 
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