Tag der deutschen Einheit

Foto: Gökmen Egritepe / Radio Hitwave
Wir feiern die deutsche Einheit – in ganz Deutschland gibt es dazu Aktionen, die an die Wiedervereinigung erinnern. Brisant allerdings: Besonders im Osten Deutschlands steigt die Unzufriedenheit der Bürger – und damit stellt sich zum 26. Jubiläum der Einheit die Frage, wie vereint wir wirklich noch sind. Die „Mauer im Kopf“ gibt es Umfragen zufolge schon – zum mindest unterscheiden die Deutschen zwischen Ossis und Wessis. Das betrifft aber vor allem die älteren Generationen. Jüngere Menschen haben da weniger Probleme mit.

 

Zum Festakt heute gibt viele Aktionen in Dresden, da ist die Hauptfeier mit Tausenden Besuchern, vielen Politikern und Programm, das an die Wiedervereinigung erinnern soll. Ziel ist, die Einheit zu unterstreichen und dafür zu sorgen, dass es auch langfristig keine Mauer in den Köpfen gibt.
 

Was für den Osten Deutschlands aber zum ganz großen Problem wird, ist der Fremdenhass. Weil die Bevölkerung immer älter wird, investieren die Städte auch weniger in Kultur und Infrastruktur. Das bedeutet für viele Bewohner einfach, dass die Lebensqualität sinkt und man sich nicht mehr mit anderen Kulturen auseinander setzt und sich vielleicht auch Angst entwickelt. Angst ist natürlich ein guter Boden für rechtes Gedankengut.