2 Jahre Pegida in Dresden

Große Deutschlandfahnen wehen im Wind, auf einem Banner steht „Heimatverliebt“ und auf einer Bühne spricht ein Redner darüber, wie man mit Flüchtlingen umgehen sollte – nämlich gar nicht erst reinlassen. Ungefähr so geht das in Dresden seit zwei Jahren bei der Pegida Demo. 
Um 12 Uhr ging es am Sonntag auf dem Theaterplatz mit Programm los – der ganze Platz war gefüllt mit etwa 7500 Menschen, die große Fahnen trugen und Begriffe wie „Lügenpresse“ und „Merkel muss weg!“ riefen. Für die Polizei natürlich ein Großeinsatz – mehrere Tausend Beamte haben sich darum gekümmert, dass Gegendemo und die Demonstranten sich nicht begegnet sind. Die Gegendemo sah übrigens ziemlich klein aus – nur wenige Hundert waren laut Polizei da.
Insgesamt gab es wohl nur kleinere Zwischenfälle. So wurden einige Rechte von der Polizei kontrolliert. Auf der anderen Seite geriet die Polizei selbst in die Kritik, weil ein Polizist heimlich filmte, was die Pegida Anhänger gemacht haben. Das sei nicht abgesprochen gewesen und soll jetzt geprüft werden, so die Polizei.