Kaisers vor Zerschlagung

Samstag Abend, 21 Uhr, das Bier ist alle. Mal eben zu Kaisers. Für viele bedeutet die Supermarkt-Kette genau das. Kaisers gehört zu den Geschäften, die in den meisten Regionen besonders stark in der Innenstadt vertreten sind. Gut läuft das Unternehmen allerdings nicht und soll deswegen verkauft werden.
Läden in Top-Location; das lockt natürlich die ganz Großen an den Verhandlungstisch. REWE und Edeka haben Interesse. Bei Verhandlungen kam allerdings nichts raus, die beiden konnten sich nicht einigen.
Jetzt will Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub das Unternehmen komplett zerschlagen. Also jede Einzelne der 450 Filialen verkaufen. Es gebe auch schon Interessenten, so Haub. Ihm sei aber wichtig, möglichst große Pakete abzugeben.
Für die Mitarbeiter ist das ganze schon seit zwei Jahren eine Zitterpartie. Denn niemand weiß genau, wie es mit ihnen weiter geht. Auch wenn es zwischendurch danach aussah, dass EDEKA das ganze Unternehmen schlucken würde, gab es immer wieder Klagen durch die Konkurrenz und rechtliche Einwände. Foto: Gökmen Egritepe // Radio Hitwave