Mietpreisspiegel: Zahlst Du zu viel Miete?

Seit Jahren wird er jährlich angelegt und trotzdem wissen nur wenige, dass es überhaupt einen Mietpreisspiegel gibt und dass der vor Gericht wirklich Einfluss hätte. Eine Stadt nimmt alle Mieten in einem Bereich, in dem aktuell Wohnungsnot herrscht. Daraus wird der Durschnitt berechnet und der steht dann allen öffentlich zur Verfügung. Auskunft gibt zum Beispiel http://www.wohnungsboerse.net.
Und wenn ich jetzt eine Wohnung anmiete, dann kann ich mich mit diesen Zahlen wehren, sollte der Vermieter zu viel Geld nehmen. Erlaubt ist nämlich nur zehn Prozent mehr.
Eine neue Studie es Institutes YouGov hat herausgefunden: Kaum jemand weiß das. Nur jeder Dritte hat schon mal einen Mietspiegel angeschaut und unter diesen Wenigen würde nur ein sehr kleiner Teil – 13% – ihn auch einsetzen, um eine fairere Miete zu bekommen. 
Deswegen fordert der Mieterbund jetzt, dass die Kommunen mehr für das Angebot werben müssen und vor allem – und das ist Hauptkritikpunkt – dafür sorgen müssen, dass die Zahlen aktuell sind. Denn viele Statistiken sind einfach veraltet. Foto: Madeleine Luhmann // Radio Hitwave