Weihnachtsbäume und Steuern – kein leichtes Thema

Grün, blau oder braun – mit Lichterkette oder echten Kerzen, Kugeln oder kleine Holzfiguren. Was sich hier wie eine Starbucks-Bestellung anhört, beschreibt, wie unterschiedlich die Weihnachtsbäume in unseren Wohnzimmern aussehen. Und damit hört es nicht auf, es gibt Tausende Formen und Größen – ganz wie gewünscht. Wer schon mal selbst einen gekauft hat, der weiß: Man sieht den Baum vor lauter Wald nicht.
20 Euro pro Meter kostet so eine Nordmann-Tanne, die ist der beliebteste Baum und steht in vier von fünf Haushalten.
Baum ist aber nicht gleich Baum. Denn der Verkäufer muss seinen Gewinn natürlich versteuern und das hat große Auswirkungen auf den Preis. Am günstigsten ist es – zum Mindest von der Steuer her – in den Wald zu gehen und sich einen zu Fällen. Wer das mit Erlaubnis macht, zahlt nur 5,5 Prozent Mehrwertsteuer. Wenn der Baum aus einer gepflanzten Baumanlage kommt, dann zahlst Du schon doppelt so viel. Das gilt aber nur dann, wenn es kein großer Anbieter ist, sondern ein kleiner Landwirt. Wenn es ein künstlicher Baum ist, fallen sogar 19 Prozent an. Dafür sind die auch oft günstiger. Foto: Paul Scharapow // Radio Hitwave
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