Clinton-Vertraute: „Sie wird sich nicht wieder zur Wahl stellen“

Um die gescheiterte US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton wurde es in den vergangenen zwei Monaten ruhig. Nach ihrer Wahlniederlage veröffentlichte sie keine neuen Postings mehr auf ihren Social Media-Profilen, sie äußerte sich kaum noch in der Öffentlichkeit.

In den vergangenen Tagen spekulierten verschiedene Medien über eine mögliche Kandidatur der Politikerin als Bürgermeisterin von New York City. „Ich denke, dass sie jetzt darüber nachdenken wird, wie sie Kindern und Familien helfen kann“, so eine Clinton-Vertraute am Sonntag. „Ich erwarte nicht, dass sie jemals wieder für ein politisches Amt kandidieren wird“, offenbarte die politische Aktivistin und enge Vertraute der ehemaligen First Lady, Neera Tanden, dem Sender CNN.

Hillary Clinton erhielt bei der US-Präsidentschaftswahl im November mehr Stimmen als Donald Trump. Jeder Bundesstaat, abhängig von der Population, entsendet Wahlmänner. Der designierte Präsident Donald Trump erhielt die Mehrheit der Stimmen der Wahlmänner, des sogenannten „Electoral College“. Clinton sprach sich in ihrem Wahlkampf unter anderem für die „Ehe für alle“, einen höheren Mindestlohn, eine härtere Außenpolitik, umfassenderen Umweltschutz und das Recht der Frau zur Abtreibung aus. Foto: Nico Nölken // Radio Hitwave