Donald Trump verändert USA

Foto: Nico Nölken // Radio Hitwave
Foto: Nico Nölken // Radio Hitwave

Erst vor einer Woche hat Donald Trump als 45.US-Präsident seinen Eid abgelegt. Anlässlich der Vereidigung gab es im ganzen Land Auseinandersetzungen, die von der Polizei gestoppt werden musste. Und nur wenige Tage nach Amtsantritt hat Trump schon einiges in den USA durchgesetzt.

Eigentlich darf das ein Präsident nicht alleine, denn der Kongress muss alle Entscheidungen abnicken. In dieser Woche hat Donald Trump aber so genannte "Dekrete" erlassen. Das sind Anordnungen, die er Präsident in Einzelfällen direkt erteilen kann. Dazu gibt es keine Regelungen.
Zu diesen Dekreten gehört zum Beispiel ein Einreiseverbot für Menschen aus sieben muslimischen Staaten. 90 Tage dürfen sie nicht in die USA einreisen, auch wenn sie eigentlich ein Visum haben. "Ich proklamiere hiermit, dass die Einreise von syrischen Staatsbürgern als Flüchtlinge den Interessen der Vereinigten Staaten diametral entgegensteht, und stoppe damit jede dieser Einreisen", heißt es in dem Dekret. Trump möchte in Zukunft nur noch weniger oder sogar keine Muslimen in die USA lassen, er wolle Christen bevorzugen.

In dieser Woche wurde nach der Wahl von Donald Trump auch das TTIP abkommen „auf Seite gelegt“, das hatte Trump bereits vorher angekündigt. Außerdem möchte Donald Trump, wie seit dem Wahlkampf bekannt ist, eine Mauer an die Grenze von Mexiko bauen lassen. Er erklärte, dass Mexiko die Mauer über eine neu geschaffene Importsteuer und weitere Sanktionen bezahlen würde. Es sollen 20 Prozent auf die Importe aus Mexiko gesetzte werden, da rund 300 Milliarden Dollar durch die importierende Ware in die USA kämen.

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Hitwave USA-Korrespondent Nico Nölken über die Stimmung vor Ort: