22.000 Menschen in Deutschland an Keuchhusten erkrankt

Foto: DarkoStojanovic // Pixabay.com
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Jeder kennt es – ein bisschen Husten und die Nase läuft, da rennt man nicht direkt zum Arzt, sondern lutscht erst mal ein Hustenbonbon. Aktuell ist aber eine starke Grippewelle in Deutschland unterwegs. Das Robert-Koch Institut zählt 22.000 Keuchustenfälle in Deutschland, das sind 8.000 Fälle mehr als im Jahr 2015. Erst seit 2013 ist in Deutschland Keuchhusten meldepflichtig. Seit Jahresbeginn wurden bereits 1.574 Patienten beim Robert-Koch Institut gemeldet. Fast jedes Schulkind ist geimpft, da sich die Infektion über paar Tropfen aus dem Mund-Rachenraum verteilen kann. Dagegen ist fast nur jeder fünfte Erwachsene gegen Keuchhusten geimpft. Um gesund zu bleiben, sind mehr Impfen als nur Eine nötig. Ein Kleinkind muss vier Teilimpfungen gegen Keuchhusten bekommen. Dazu kommen zwei Auffrischungen, eine im Kindesalter und eine im Jugendalter. Besonders gefährlich ist Keuchhusten ist für Säuglinge. Drei Säuglinge sind 2016 schon an Keuchhusten verstorben. Keuchutsen lässt sich mit Antibiotika gut behandeln.

Den Beitrag vom 10.02.2017 in der Sendung von 19-20 Uhr kannst Du hier nachhören: