Sicherheitsmaßnahmen an Karneval erhöht

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Alaaaaaf, Helauuu, Aleopp…Jetzt isset endlich soweit. Die fröhlichste Zeit des Jahres beginnt – der Straßenkarneval. Das bedeutet absoluter Ausnahmezustand – besonders in Köln, Düsseldorf und Mainz. Für die Städte bedeutet das natürlich richtig viel Planung. Vor allem was das Thema Sicherheit angeht.

In Köln sieht es so aus, dass sich die Stadt vor allem auf ihre Einsatzkräfte stützt. Bis zu 2000 Beamte sollen am Rosenmontag zum Einsatz kommen. Es gibt an den wichtigen Ein- und Ausfahrstellen Absperrungen gegen LKWs. Die dürfen am Sonntag und am Montag in der Innenstadt gar nicht fahren.

In Düsseldorf setzt man auch auf bewaffnete Beamte, in Mainz wird es Hubschrauber und Spezialeinsatzkräfte in Bereitschaft geben. Vor dem Hauptbahnhof wird eine Videoüberwachung installiert. Also die Städte sind schon vorbereitet. Nicht nur in Sachen Terror, sondern auch gegenüber den bereits gewohnten Auseinandersetzungen auf der Straße.

Konkrete Gefahr soll es aber nicht geben. Es ist immer von einem abstrakten Sicherheitsrisiko die Rede. Aber das allgemeine Sicherheitsbedürfnis in Deutschland ist gestiegen, die Städte reagieren darauf. Christoph Kuckelkorn, Leiter des Rosenmontagszugs in Köln sagt auch, dass die Stadt zum Beispiel aus dem vergangenen Jahr gelernt hat. Da gab es ja große Schwierigkeiten mit Unwettern, Düsseldorf hat da den Rosenmontagszug abgesagt.

Die Situation in diesem Jahr ist da ja auch recht ähnlich. Es herrscht eine permanente Warnung vor Sturmböen. Also wird ja vermutlich in diesem Bereich das Sicherheitskonzept im Karneval greifen müssen.