Karnevalszeit endet – Polizei zufrieden

Foto: Yannick Rautenberg // Radio Hitwave

 

Die Karnevalszeit ist fast vorüber. Nachdem am Veilchendienstag noch das letzte Bierchen gehoben wurde, kehrt am Aschermittwoch schon wieder die Normalität zurück. In Köln zieht die Polizei eine positive Bilanz. Ein kritisches Thema hat der Rosenmontagszug allerdings wieder entfacht: Die Diskussion, ob Pferde für den Umzug geeignet sind.

Einige Pferde sind während des Rosenmontagszugs in Bonn dermaßen in Panik geraten, dass neun Menschen verletzt wurden. Und auch in Köln gab es einen ähnlichen Vorfall. Dort ist ein einzelnes Pferd vermutlich wegen eines Kreislaufkollapses gestürzt. Zwar geht es dem Tier mittlerweile wieder besser – vor Ort musste es allerdings nach langer Behandlung von einem Transporter abgeholt werden. Das wiederum hat dazu geführt, dass der Kölner Rosenmontagszug 45 Minuten unterbrochen werden musste. Der neunstündige Umzug endete also erst in der Dämmerung. Doch weder das, noch der im Tagesverlauf einsetzende Regen tat in Köln der Stimmung Abbruch.

Auch die Polizei meldet keine größeren Schwierigkeiten. „Die Stimmung war im Wesentlichen so, wie sie sein sollte“, sagte Polizeisprecher Christoph Gilles. 1700 Beamte waren allein am Rosenmontag im Einsatz gewesen. Nur die Rettungsdienste mussten gewohnt häufig einschreiten. Mit 495 Einsätzen am Karnevalssonntag lässt sich hier sogar eine kleine Steigerung gegenüber dem Vorjahr erkennen.